Georg-Schmorl-Preis
Die DWG schreibt jährlich den Georg-Schmorl-Preis aus. Eingereicht werden hervorragende und unpublizierte Originalarbeiten aus dem gesamten Gebiet der Wirbelsäulenforschung/therapie. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.
Einreichungsmodalitäten
| Bewerbungsfrist: | 31. August des laufenden Jahres |
| Einreichungsart: | E-Mail oder postalisch |
| Empfänger: | Prof. Dr. med. Matthias Pumberger
Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie Charité Berlin Campus Benjamin-Franklin Chariteplatz 1 10117 Berlin matthias.pumberger@charite.de |
| Sprache: | Englisch |
| Vorgaben: | Kriterien des Brain & Spine Journal |
| Prüfung: | … |
| Preis: | 5.000 Euro |
Weitere Informationen
Mehr Informationen finden Sie auf der Kongresshomepage. Rückfragen sind bei der Wissenschaftskommission oder der Kongressleitung möglich.
Geschichtlicher Hintergrund
Herausragende wissenschaftliche Arbeiten wurden im Rahmen der Gesellschaft für Wirbelsäulenforschung mit dem Georg-Schmorl-Preis ausgezeichnet, eine Tradition, die in der DWG fortgesetzt wird.
Christian Georg Schmorl wurde am 2. Mai 1861 in Sachsen geboren. Nach dem Schulabschluss studierte er zunächst ein Jahr Mathematik in Freiburg, danach Medizin in Leipzig. Nach 1887 begann er eine Tätigkeit als Pathologe, 1892 promovierte er über die Eklampsie, 1894 wurde er zum Leiter des pathologisch-anatomischen Instituts in Dresden – Friedrichstadt ernannt. Er starb am 14. August 1932 an den Folgen einer Blutvergiftung, die er sich als Folge einer bei einer Sektion zugezogenen Fingerverletzung zugezogen hatte.
Schmorl´s Hauptwerk „Die Gesunde und Kranke Wirbelsäule“ erschien wenige Monate vor seinem Tod. Bekannt wurde sein Name in der Behandlung von Wirbelsäulendeformitäten durch die Benennung der Schmorl´schen Knötchen, einer Herniation von Bandscheibengewebe in die Wirbelkörperendplatten.
Die Gesellschaft für Wirbelsäulenforschung wurde am 5. Juli 1958 in Frankfurt gegründet, um die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit den Problemen der Wirbelsäule zu diskutieren und fördern. Regelmäßige Jahres- und Arbeitstagungen und die Herausgabe der Zeitschrift „Wirbelsäule in Forschung und Praxis“ zeigten das Engagement dieser ersten größeren Wirbelsäulengesellschaft, die neben der ehemaligen Gesellschaft für Wirbelsäulenchirurgie einer der Grundpfeiler der heutigen DWG war.
Herausragende wissenschaftliche Arbeiten wurden im Rahmen der Gesellschaft für Wirbelsäulenforschung mit dem Georg-Schmorl-Preis ausgezeichnet, eine Tradition, die in der DWG fortgesetzt wird.

Bisherige Georg Schmorl Preisträger seit 1965
| Jahr | Preisträger |
|---|---|
| 2025 | Dr. med. Paul Köhli (Berlin) |
| 2024 | Prof. Dr. med. Ulrich Spiegl (München) |
| 2023 | Dr. med. Henryk Haffer (Berlin) |
| … | … |

